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Was ist das Hop Up System bei Softair Waffen!

Das Hop-Up-System in Softairwaffen bewirkt einen Rückwärtsdrall der Munition. Die Flugbahn der Kugel wird zu der Seite hin abgelenkt, auf der sie mit der Strömung dreht, also nach oben (falls die Softairwaffe beim Schießen gerade gehalten wird. Auf dem Kopf stehend wirkt die Kraft natürlich umgekehrt, nach unten). Auf der Seite der Kugel, die sich mit der vorbeiströmenden Luft bewegt, können die Luftschichten nahe am BB schneller strömen: Gemäß dem Magnus-Effekt entsteht ein Unterdruck. Die Drehung gegen die Luftströmung auf der anderen Seite bedeutet, dass die Luft abgebremst wird. Dadurch entsteht ein Überdruck. Die Kugel weicht dem höheren Druck aus und beschreibt daher, wenn man die Gravitation vernachlässigt, eine nach oben gekrümmte Flugbahn. Auf der Erde wirkt natürlich die Gravitation. Das Hop-Up wird also so eingestellt, dass sich der Auftrieb der Kugel und ihre Anziehung durch die Erde gerade kompensieren und eine gerade Flugbahn beschreibt (bis der Rückdrall nachlässt und die Kugel absackt).

Das heute verbreitete Hop-Up-System berührt die beschleunigte Munition im Lauf mit einer gummierten Kontaktfläche an der Oberseite der Laufinnenfläche. Zwischen Kugel und Gummifläche besteht eine hohe Reibung. Dies führt zu einem Drehmoment, dessen Vektor vom Schützen aus gesehen nach rechts zeigt. Der größte Nachteil dieses Systems ist seine Abhängigkeit von der Ausrichtung der Softairwaffe. Hält man die Softairwaffe beispielsweise 90° nach links geneigt, erhält das BB keinen Rückwärtsdrall, sondern einen Linksdrall: Die Kugel beschreibt eine Linkskurve und sackt früh ab. Dies lässt sich aber auch zu seinem Vorteil nutzen, da man zum Beispiel mit dem Effekt des Hop-Up durch leichtes Neigen der Waffe Seitenwind entgegenwirken kann. Eine Alternative zum Hop-Up-System stellt BAXdar, bei dem die Kugel anstatt von einer Kontaktfläche von zwei Kontaktflächen den Rückwärtsdrall bekommt. Laut Herstellern ist dadurch eine geringere Seitendrehung gewährleistet. Jedoch ist dieses System in Softairwaffen niedrigerer Qualität oft mangelhaft verarbeitet. Weichen die zwei Kontaktflächen auch nur geringfügig in ihren Abmessungen voneinander ab, erhält das BB einen unerwünschten Seitwärtsdrall. Zudem führen zwei Kontaktflächen zu derselben Drallbewegung, die durch eine einzige erzeugt worden wäre; das BAX-System bringt somit gegenüber dem normalen Hop-Up keinerlei Vorteile in der Präzision.

Neben den in der Stärke einstellbaren Hop-Up-Systemen sind vor allem bei günstigeren GBB fixe Hop-Ups verbreitet, die für ein bestimmtes Munitionsgewicht eingestellt sind (meist 0,2 g). Andere Gewichte führen zu einem zu starken oder zu schwachen Hop-Up-Effekt.

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